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Protokoll eines Online - äh - Offline Dramas

  • Samstag, 21.01. 22:30 Uhr: Nach ein paar erholsamen Urlaubstagen kehre ich voller Tatendrang zurück in das traute Heim, zurück zu WLAN und Highspeed DSL. Doch schon nach wenigen Minuten wird klar, hier stimmt irgendetwas nicht. Die Digitaluhren blinken, ein paar Elektrogeräte haben Startschwierigkeiten und auch der 1&1 Homeserver leuchtet ungewohnt schwach vor sich hin. Das riecht nach Spannungsschaden. Ein paar schnelle Tests, kein Internet, kein Telefon - ich bin offline.
  • 22:45 Uhr: Die Standard-Problembehebung (kurz vom Strom nehmen, Kabel überprüfen, etc.) greift nicht, das alte im Keller vermutete DSL-Modem ist nicht auffindbar, wahrscheinlich großzügig verliehen oder verschenkt. Dann muss die Problembehebung wohl bis morgen warten.
  • Sonntag, 22.01. 7:00 Uhr: Erweiterte Maßnahmen zur Fehlerbehebung: alternative Stromquellen, alternative Netzteile - ohne Erfolg.
  • 8:00 Uhr: Na dann probieren wir doch mal die 1&1 Technik-Hotline, da ist am Sonntag wahrscheinlich sowieso niemand zu erreichen, doch es gibt gleich zwei positive Überraschungen: 1. Die Hotline ist kostenlos und 2. es geht auch noch Jemand ran der grob Ahnung hat. Das Glück reisst nicht ab, mit Hilfe der Hotline (genauer gesagt wahrscheinlich wegen meinem letzten Spannungstests) blinkt der Homeserver wenigstens wieder normal, allerdings noch immer ohne vollständigen Erfolg. Messungen des Technikers ergeben: "wahrscheinlich Probleme an der Leitung". Die Störung wird an den Leitungsanbieter weitergegeben.
  • 9:00 Uhr: Dann müssen wohl iPhone und iPad die Offline-Zeit und meinen Tatendrang überbrücken. Ich glaube noch immer nicht an einen Leitungsschaden, sondern eher an einen Spannungsschaden im DSL Modem. Daher schaue ich schon mal bei ebay-Kleinanzeigen wer in Frankfurt mir am Sonntag ein DSL Modem verkaufen möchte. Immerhin zwei interessante Angebote.
  • 22:15 Uhr: O2 meldet "Lieber Kunde, in Kürze erreichen Sie das Datenvolumen, bei dem wir die Surfgeschwindigkeit reduzieren." Na prima, da verlässt mich wohl auch meine letzte halbwegs schnelle Internetverbindung.
  • Montag, 23.01. 8:15 Uhr: Nach 24h eine erste Rückfrage nach dem aktuellen Bearbeitungsstatus und jetzt erfahre ich wohl die volle Wahrheit: "Die Störung soll innerhalb von 48 Stunden behoben werden, diese laufen erst ab Montag morgen los." Das heißt wahrscheinlich noch offline bis Mittwoch morgen.
  • 9:00 Uhr: Arbeiten ist echt schwierig wenn man offline ist, das geht so nicht es muss ein Plan B her. Also recherchiere ich nach UTMS-Sticks und kann mich mit den Tagesflatrates von O2 für 3,50€ anfreunden.
  • 12:30 Uhr: Ich gerate in einen Mobilcom-Laden und lass mich überreden einen Stick von klarmobil.de überreden. Angeblich gleiche Leistung nur günstiger - in Wirklichkeit wahrscheinlich einfach eine höhere Provision für den Verkäufer. Zwischendrin möchte mir der gute Mann neues Festnetz-DSL und einen Stromvertrag verkaufen - ich kann es echt nicht glauben. "Ich habe die Karte aktiviert, wenn Sie zuhause sind können Sie einfach lossurfen" 10 Euro Startguthaben sind schon auf dem Stick.
  • 13:15 Uhr: Haha, einfach lossurfen. Gar nichts geht. Zwei weitere Anrufe und 4 Std. (!) später ist die Karte tatsächlich freigeschaltet. Für 99 Cent pro Minute selbst bei der klarmobil.de Hotline anzurufen haben ich mir gerade noch verkneifen können.
  • 16:45 Uhr: Jetzt geht der Spaß erst richtig los. Ich bin tatsächlich für ca. 4 Minuten und ca. 20 MB online. Dann kommen 2 Meldungen: "Ihr Guthaben beträgt 0,35€", 7 Sekunden später "Ihr Guthaben beträgt 0,00€". Wieder offline! Wie konnte das passieren? 10 Euro Startguthaben sollten für mindestens 4 Tage reichen. Also wieder bei Mobilcom anrufen.
  • 17:05 Uhr: Ich erfahre, dass bei dem UMTS-Stick eine veraltete Software für den Mac beilag. Ich soll mir eine neue herunterladen (Haaaaaalooooooo offline!). Daher wurde jetzt nach MB oder Zeit abgerechnet und mein Guthaben ist futsch. Ich könnte mir Online neues Guthaben besorgen, für den Bankeinzug muss man jedoch freigeschaltet werden - aaargh!
  • 17:11 Uhr: Ich laufe durch den Regen zur nächsten Tankstelle und besorge mir neues Prepaid-Guthaben.
  • 17:25 Uhr: Ich bin wieder etwas online, zwar nicht richtig schnell und auch nicht so stabil wie gehofft, aber doch arbeitsfähig.

Fazit: Offline zu sein ist echt anstrengend, anstrengender ist nur noch Mobilcom und klarmobil.de - wie gerne würde ich einen Euro mehr pro Tag bezahlen um den guten Service von O2 zu erhalten. Der 1&1 Homeserver blinkt immer noch...

"Entwickelt für kleine und mittelständige Unternehmer, Freiberufler und Startups. kostenlos. übersichtlich. einfach." Dieser Werbung der Betreuer von www.freefibu.de kann ich mich uneingeschränkt anschließen.

Kontenverwaltung

Alle Standard-Konten sind übersichtlich hinterlegt. Die Auswahl der angezeigten Konten kann auf den persönlichen Bedarf angepasst werden - so habe ich mir das Konto "Materialeinkauf" zum Beispiel ausgeblendet.

Bank / Kasse / Privat

Zur Buchungseingabe können verschiedene Konten, Kassen und natürlich auch ein Privatkonto angelegt werden. Bei der Buchungseingabe werden die typischen Mehrwertsteuersätze bereits angeboten (Porto = 0% MwSt) und fortlaufende Nummern für jede Buchung vergeben. Bei der Vergabe der Belegnummern würde ich mir wünschen, dass man den Buchungsmonat mit vergeben könnte. Also anstatt jeden Monat mit den laufenden Nummer 1 zu starten könnten man ja 12-01 für die erste Buchung im Dezember vergeben.

Toll ist, dass die Software mitdenkt und z.B. bei Bewirtungsbelegen den gesetzlichen Eigenanteil direkt mit berücksichtigt.

FreeFIBU - kostenlose Online-Buchhaltung

Auswertung und Reporting

Neben einem Buchungsjournal für alle Konten gibt es eine ausführliche betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA), die allerdings erst mit jedem Monatsabschluss aktualisiert wird. Kassenbuch, Bankjournal und die BWA können einfach als pdf-Format ausgeben werden.

Preis

Der komplette Dienst ist tatsächlich kostenlos und finanziert sich wahrscheinlich über die freiwillig angebotenen Dienstleistungen wie z.B. die Prüfung des Monats- und Jahresabschlusses.

Schnittstellen

Auch in diesem Online-Dienst zeigen sich die wahren Stärken im Bereich der Schnittstellen. Mit nur einem Klick übermitteln Sie z.B. die Umsatzsteuer-Voranmeldung per Mausklick an das Finanzamt und erhalten eine entsprechende Online-Quittung. Für mich besonders interessant ist die Integration von Billomat. Alle dort gestellten Rechnungen können mit nur 2 Klicks als Einnahmen gebucht werden. Dabei werden alle relevanten Daten direkt in die Buchhaltung übernommen.

Mein Fazit: Geeignet für Alle, auch Nicht-Buchhalter!

In einem interessanten Webinar habe ich erfahren, wie man mit webbasiertem Projektmanagement einen besseren Überblick über sämtliche relevante Vorgänge in Projekten erhalten kann. Eine sehr gute Lösung für Online-Projektmanagement bietet www.teamroom24.de

Die Lösung für die Online-Zusammenarbeit mit eZ Publish liefert unter anderem einen Teamkalender, gemeinsame Dateiablage, Aufgabenmanagement, Diskussionsforen und ein internes Wiki-System. Ich nutze Teamroom24 um in abgeschlossenen Räumen mich mit meinen Kunden auszutauschen und abzustimmen. Meine individuelle Einstiegsseite gibt mir einen Einblick in alle Teamrroms und die letzten Aktivitäten.

Ein tolles Online-Tool, dass ich schon für ein anderes Unternehmen nutze ist Billomat.

Der einfache Online-Dienst für Angebote, Rechnungen und mehr.

Mit Bil­lo­mat erle­di­gen auch Nicht-Buchhalter spie­lend leicht ihre gesamte Fak­tu­rie­rung – inklu­sive Kun­den­ver­wal­tung, Ange­bo­ten, Rech­nun­gen und Mah­nun­gen. Stress­frei und sicher in der Cloud!

Den Billomat kann man kostenlos testen:

   billomat.com

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